Unerwartete Wendung

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Unerwartete Wendung

Beitrag von Ferox am Sa Okt 19, 2013 4:49 am

Alles ging schief von Anfang an. Verraten, so hatte Dex sich gefühlt als sie entdeckt wurden. Sein Kamerad, erschossen auf der Flucht, der Kontakt zu den anderen abgebrochen. Alleine musste er sich durch den gewaltigen Komplex schlagen und schlich hastig durch die Gänge. Immer wieder entkam er den Wachen nur knapp, die bis an die Zähne bewaffnet waren. Durch einen langen gang, der im tiefen Teil des Gebäudes lag, gelangte er am Ende an ein großes Tor. Einen Weg zurück gab es nicht, weshalb er sein Können auf die Probe stellte.
"Komm schon, du kannst das."
knurrte er wärend er versuchte den Terminal vor der dicken Stahlkonstruktion zu hecken. Zahlen flogen über den Display und wurden in seinem Verstand als Muster erkannt und langsam zu einem Bild zusammengefügt. Ein Klicken, und das Tor öffnete sich langsam. Verschlüsse und Zahnräder drehten sich auf der Vorderseite, und zogen dicke Querstreben in die Wände zurück und öffneten dabei die schweren Teile. Ein kalter Luftzug kam ihm sofort entgegen, und eine Art weißer Rauch lag auf dem Boden der seine Füße umgab. Mehrer Liegen waren zu erkennen wärend er langsam hineinkam. Kaum im Inneren, verschloss sich die schwere Stahltorteile und ließen ihn im dunklen Zurück.
"Dex..."
sagte er seinen eigenen Namen und weitet die Augen unter der Kapuze und schaute sich um. Mehr als das kleine Funkeln der Computerschränke, und einiger andere, ihm unbekannter Gerätschafften, konnte er nicht erkennen. Vorsichtig krammte er eine Taschenlampe heraus und befestigte sich diese hinter seinem Ohr.
Sofort funkelte ihn eine Folie an, mehrer Davon auf ein dutzend Liegen in einem weiteren Raum. Langsam tratt er hinein und näherte sich einer der Konstruktionen, doch durch das milchige Plastik konnte er kaum etwas erkennen. Es wirkte, von außen, als würden Körper darunter liegen, doch keine Ahnung was mit ihnen war oder hier getan wurde. Mit der Hand, eingepackt in einem dicken Handschuh griff er vorsichtig an den Rand einer Folie und zog diese ab. Sofort hörte er ein elendes Reißen, das ihn schaudern ließ. Hautfetzen die Schlecht verheilt waren, klebten an der Innenseite der Folie und stammten von einem Gesichter einer Katze. Er schreckte zurück und ließ die Folie sofort los, den Blick wand er jedoch nicht ab. Künstliche Augen konnte er in dem Schädel erkennen, so wie viele Kabel und Nieten die im Hals und dem Schulterbereich steckten. Er ging weiter und öffnete eine Liege nach der anderen, um weitere entstellte Gestalten zu entdecken, unter denen auch einige Kinder waren. Er konnte kein Muster erkennen nach welchem diese Personen ausgesucht wurden, nicht einmal Gemeinsamkeiten gab es außer den künstlichen Veränderungen. Dann blieb er an der letzten Liege stehen und entfernte vorsichtig die Folie. Er rechnete mit dem selben Anblick und schluckte bereits als er ein wöflisches Ohr entdeckte. Doch dann war er überrascht, als er ein unverserhten Körper entdecken konnte. Kaum Blut und die Haut und das Fell waren komplett und fest. Die Augen waren geschlossen und unter einem konnte er drei kleine Metallplatten sehen. Ihr Fell war weiß und hatte rote Fellmarkierungen an manchen Stellen.
"Wer bist du?"
fragte er sie und fühlte nach ihrem Puls, der schwach schlug. Als er die restliche Folie entfernte konnte er ihren Körper ganz sehen, wie er unbekleidet dalag, einige Schläuche an der Hüfte angebracht so wie an ihrem Arm, der ihm metallisch entgegenfunkelte. Dex zog die Brauen skeptisch zusammen und tippte gegen den Arm, doch nichts passierte.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Nio am Sa Okt 19, 2013 5:24 am

Das Zeitgefühl war komplett aus ihr gewichten, nur ab und an, war sie in eine Art Dämmerschlaf, wo sie die Augen aber nicht öffnen konnte, zu schwer fiel es ihr, aber sie konnte einiges hören, auch wenn es mehr gedimmt war, als klar. Als wenn sie unheimlich benommen war. Außerdem war der Schmerz aus ihrem Rechten Arm vergangen, es zog nur noch an der Schulter, was sie wunderte. Eigentlich fühlte sich ihr Arm komplett zertrümmert an, aber nun – wenn sie kurzzeitig 'wach' war – merkte sie ihre Knochen nicht mehr. Außerdem fühlten sich ihre Knochen schwer an und sie traute sich gar nicht, ihren Arm zu bewegen.
Eigne Zeit war es schon still geworden, dort wo sie lag. Sie vernahm keine Stimmen mehr, schon über gefühlte Stunden war nichts mehr passiert, doch sie schlief wieder ein und sank in eine Art Traum, den sie nicht deuten konnte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte sie etwas, spürte das etwas anders war in dem Raum, wo sie sich aufhielt, aber auch hier war es ihr wieder viel zu schwer die Augen zu öffnen. Erst als sie merkte, das etwas von ihr gezogen wurde, versuchte sie sich wieder auf das Geschehen zu konzentrieren. Was nicht unbedingt einfach war, da irgendwas in ihrem Kopf ihr sagte, das sie wieder schlafen sollte. Doch dann hörte sie eine Stimme und versuchte sich an diese zu halten, sie klang anders, als die Leute, die sonst da waren. Nicht vertraut aber auch nicht so gefährlich. Es war nicht diese Panik, die sie Spürte, als sie diese Stimme vernahm.
Nio versuchte sich zusammen zu nehmen und die Augen zu öffnen, aber ihr Körper gehorchte ihr nicht. Er verbot ihr regelrecht sich zu bewegen. Dann spürte sie das sie etwas berührte, auch jetzt war es eine andere Berührung, nicht wie eine Routine eher prüfend. Erst als ihr Hirn ein Tippen an ihrem Arm vernahm, konnte sie alle kraft zusammen nehmen und ihre Hand etwas heben, was mehr träge aus sah und auch ihre Augen zwang sie auf. Doch sehen konnte sie immer noch nichts, alles wirkte verschwommen und nicht ganz da, sie erkannte kaum etwas und suchte regelrecht die Person, die da war. Doch dann fielen ihre Augen wieder zu und ein kaum hörbares Seufzen war zu hören, als sie die Hand wieder sinken ließ und dieser vom Bett rutschte.
Aber aufgeben wollte sie nicht und neigte sacht den Kopf, hoffte in die Richtung des Unbekannten
„wer...“
kam es kaum hörbar von ihr und wieder öffnete sie ein wenig die Augen, sah aber immer noch nichts klar.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Ferox am Sa Okt 19, 2013 5:46 am

Er tratt einen Schritt zurück als er ihre Bewegungen sah und schaute sie genau an. Sie bewegte sich nur ganz langsam und unbeholfen, als hätte er sie aus einem tiefen Schlaf geweckt. Ihr Arm fiel an der Seite herab und schwang etwas nach, dann hörte er ihre schwache Stimme etwas flüstern.
"Na toll..."
nuschelte er und kam vorsichtig wieder Nähe und schaute ihr von oben ins Gesicht. Ihre Augen waren leicht geöffnet, hatten aber sichtbar Probleme damit sich zu konzentrieren oder offen zu bleiben. Doch dabei funkelte ihm etwas in ihrem linken Auge an. Es wirkte anders als ein normaler Augapfel. Künstlicher und mit kleinen Lichtern daran. Dann schaute er zum künstlichen Arm und hob diesen Vorsichtig wieder auf die Trage. Egal wer sie war, gerade hatte er einfach nur das Bedürfniss sie zu von hier zu befreien.
"Ich helf dir, warte!"
er ging um die Liege herum, griff nach den Kabelende und zog sie langsam aus dem künstlichen Gebilde heraus. Weiße und grünliche Flüssigkeiten tropften dabei heraus, und versiegten sogleich wieder als sich die kleinen Öffnungen schlossen. Sie zuckte kurz, und schien die Kontrolle über den Arm zurückerlangt zu haben. Dann griff er an die Schläuche an ihrer Hüfte, die zu einer Ansaugvorriechtung gehörten und entfernte auch diese und suchte nach etwas um sich darin einzuwickeln. Sie war dürr und schwach auf den Knochen. Kaum Wiederstand war zu spüren als er erneut an ihren Hals nach dem Puls fühlte.
"Ich bring dich hier raus. Irgendwie!"
murmelte er und zuckte zusammen als plötzlich das große Tor wieder aufging. Sofort legte er die Plane wieder über sie und legte ihr die Schläuche darunter um sich dann rasch die anderen ebenfalls wieder zu verdecken und sich hinter ihrer Liege wieder zu verstecken.
"Psss...sag kein Wort!"
flüsterte er und beobachtet unter der Liegefläche zwei Gestalten, die mit drei roten Lasern aus dem Kopf, die Umgebung absuchten und kurze Gewehre in den Händen hielten.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Nio am So Okt 20, 2013 2:55 am

Immer noch konnte sie die Stimme nicht zuordnen, versuchte aber sich nur auf diese zu konzentrieren. Egal was er machte, zumindest kehrte ihr Verstand immer mehr zurück und auch die Schmerzen ließen langsam nach, die sich eher Stumpf anfühlten. Endlich konnte sie ihre Finger wieder bewegen, was wirklich eine Wohltat war.
Auch ihre Umgebung konnte sie besser wahrnehmen und zuckte wohl genau so zusammen, wie die Person, die sich um sie herum bewegte. Innerlich betet sie, dass egal was passierte, es gut gehen würde, denn die Stimme klang nicht wie jemand der ihr etwas böses wollte. Sie hörte Schritte. Schwere Schritte und versuchte so ruhig wie möglich zu Atmen, denn ihre ganze Motorik, sowie sie Instinkte kamen wieder und befahlen ihr eigentlich aufzuspringen und hinaus zu rennen, aber sie hörte auf die Stimme, zu der sie noch kein Gesicht kannte und blieb ruhig liegen. Hatte auch die Augen zu, das sie immer noch schlafend wirken würde. Sie sollte eigentlich nicht versuchen was zu erkennen, aber langsam öffnete sie die Augen und erkannte rot schimmernde Lichter, durch die Folie. Wo war sie überhaupt?
Als sie merkte, das die Lichter in ihre gingen, hielt sie die Luft an und schloss wieder die Augen. Egal was es war, aber sie konnte sich nicht bewusst daran erinnern hier gelandet zu sein. Außer dir Träume oder der Dämmerschlaf, der es wohl angedeutet hatte. Trotzdem hatte sie kein Schimmer wie sie überhaupt hier her kam. Was im Moment auch zweitrangig war, es war sicher nicht gut, wenn die zwei dort herausfinden würden, das sie wach war. Doch sie schienen nur eine Art Routinekontrolle zu machen, da sie das Licht nicht anschalteten, oder aber sie konnten im Dunkeln sehen. Zumindest nahm sie an, das das Licht noch aus war, immerhin hätte sie den Helligkeitsunterschied auch durch die geschlossenen Augen mitbekommen.
Angestrengt lauschte sie weiter zu den Beiden, die wohl etwas näher gekommen waren. In sich hoffte sie, dass die beiden gleich wieder gehen würden, ohne den Fremden oder sie wach zu entdecken.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Ferox am So Okt 20, 2013 12:50 pm

Dex schaute die beiden Wachleute an, von denen einer die Tragen kontrollierte, wärend der zweite, im hinteren Bereich, am Eingang, alles sicherte. Die Wache an den Tragen beobachtete jede Folie genau, und schaute sich die Umrisse der Personen darunter an. Bei einigen musste er lachen und ging spöttisch weiter. Dex schaute ihn genau an, und ließ ihn keine Sekunde aus den Augen, auch als er direkt in seine Richtung blickte, rührte er sich kein bisschen. Die Dunkelheit die überwiegend in diesem Raum lag und der nebelige Schleier auf dem Boden, waren gute Freunde in dieser Situation. Unerwartet jedoch, riss der Wachmann dann eine Plane von der Trage und sah den entstellten Körper eines jungen Mannes, eines Akita, dessen Ohren abgetrennt und durch künstliche ersetz waren, so wie stränge im Hals, die voller blutiger Spuren und wildem Fleisches schon faulig dalagen. Angewiedert vom Anblick stieß der Wachmann respektlos mit dem Gewehr gegen den Körper. Dann ging er weiter, die nächsten Tragen entlang, bis er direkt vor Dex stand ihn aber nicht sah. Für eine Sekunde dachte Dex darüber nach ihm ins Knie zu schießen und ihn einfach für den Tot seiner Leute zu Rächen, verwarf den Gedanken aber sogleich als die Plane leicht angehoben wurde. Der Wachman starrte die weiße Wölfin darauf an und packte vorsichtig an ihren Unterkiefer damit er ihr Gesicht zu sich drehen konnte. Dann schaute er an ihr herunter und wollte die Plane an ihrer Hüfte anheben, wo Dex die Schläufe nur lose wieder hingelegt hatte. Sein Puls schlug schneller, die Angst entdeckt zu werden stieg in ihm auf. Er hatte die Hand bereits fest um den Griff seiner Pistole gelegt, als plötzlich ein Knistern vom Wachmann ausging. Er wurde gerufen von seinen Führungskräften und marschierte im Eilschritt zu seinem Kameraden und dann hinaus aus diesen Räumen. Eine Weile hockte Dex da und beobachtet den Eingang, ehe er sich mit dem Rücken gegen den Computerschrank lehnte und erleichtert ausatmete.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Nio am So Okt 27, 2013 11:31 am

Sie musste sich arg zusammen nehmen, das sie nicht doch ein Blick riskierte, als sie die Geräusche hörte. Sie ließ ihre Augen zu und merkte, das etwas angehoben wurde und dann ihr Kinn gegriffen wurde. Sie versuchte so zu wirken als wenn sie noch schlief, was scheinbar klappte, zu ihrem Gunsten. Sie vernahm das Gespräch und auch die Schritte die wieder von ihr weg gingen. Erleichtern seufzte sie, als sie hörte, wie die schwere Tür wieder einrastete.
Langsam setzte sie sich auf, legte aber sofort die Hand gegen ihre Stirn und schloss nochmal die Augen, da ihr unheimlich schwindelig war. Zwang sich aber, es zu ignorieren
„Hey?“
Flüsterte sie leise in den Raum, konnte sich nicht vorstellen, das die Person auch gegangen war, dafür hatte er anders reagiert. Seltsamerweise sah sie den Raum auf einem Auge deutlicher. Ihr Blick glitt langsam an sich selbst herunter und sofort fiel er der rechte Arm auf und sie besah ihn sich eine kleine Weitere weile, ehe sie sich weiter umsah um nach der Person zu suchen, zu dem die Stimme gehörte.
Langsam schwang sie die Beine über die Kante der Liege und blickte weiter um sich, ehe sie ihn entdeckte, zog sich aber die Plane näher.
„Warst du vorhin auch hier?“
Flüsterte sie und zuckte kurz zusammen, als um sein Kopf kurz ein Grüner Kreis angezeigt wurde. Sah von ihm aber nicht weg. Trotzdem fing sie an zu Zittern, wahrscheinlich aus Angst, Kälte und Hunger gleichzeitig.
"Warst du der jenige, der vorhin gesprochen hatte?"
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Ferox am Do Okt 31, 2013 5:50 am

Dex war erleichtert und schaute zu ihrem befreiten Körper, erstarrte jedoch vor Schreck als er sie sitzen sah. Für einen Moment schaute er sie nur an, beobachtet ihre Bewegungen die noch sehr ungekonnt wirkten, als wäre ihr Körper müde und nicht vollkommen unter ihrer Kontrolle. Doch ihre Stimme war klar und klang wach, aber auch eingeschüchtert und verwirrt. Er schluckte bei der Vorstellung wie sie sich gerade fühlen musste, in einem solchen Raum, verändert, den eigenen Körper entstellt, und die anderen Leiber um sie herum, die wesentlich schlimmer hergerichtet waren.
"Gans ruhig."
sagte er und hob leicht die Hände an, um ihr zu zeigen das er ihr nichts tun würde als er auf sie zuging.
"Ja, ich hab geredet, hab aber nicht damit gerechnet."
antwortet er und zeigte auf sie da sie wach vor ihm saß und ihn anschaute. Dabei fiel ihm ihr Auge auf, das anders wirkte. Es funkelte und leuchtet einwenig und mehrer kleine Teile darin schienen sich zu bewegen, wie das Objektiv einer Kamera das ihn erfasste.
"Wer...wer bist du?"
fragte er sie und schaute über seine Schulter nochmal zur Tür um sich zu vergewissern das keine Wache oder dergleichen mehr im Raum war.
"Kannst du gehen? Wir müssen hier raus, aber schnell."
flüsterte er mit ruhiger aber ernster Stimmlage.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Nio am Do Nov 14, 2013 8:56 pm

Ihr Blick war genau auf ihn gerichtet und auch seine Hände behielt sie in den Augen. Zwar hatte er eine ganz andere Ausstrahlung, als die anderen Leute die hier immer waren, aber sicher sein, konnte sie sich nicht wirklich. Langsam nickte sie, kraft um in richtige Panik zu geraten, hatte sie gar nicht. Dann blickte sie an sich runter, immer noch die Folie etwas um sich gewickelt. Immer noch realisierte nicht wirklich was passiert war und Zeigte ihm dann ihren Arm. Das mit dem Auge wusste sie ja noch nicht.
„Weißt du wer das war?“
Selbst die junge Wölfin hatte damit abgeschlossen irgendwann noch einmal richtig aufzuwachen, aber seit sie die Kabel los war, wurde sie immer wacher und auch ihre Gedanken waren geordneter. Langsam sah sie an ihm vorbei und erblickte ein Kittel, der über ein Stuhl hing.
„Weiß nicht genau“
Antwortete  sie ihm erst einmal auf die Frage, wer sie sei. Doch auch dieser Gedanke ließ sie nicht los. Immer weiter suchte sie nach ihrem Namen und versuchte ihn zu finden. Schüttelte dann aber den Kopf, im Moment war es noch zu schwierig, um sich über sowas Gedanken zu machen.
„Würdest du mir den Kittel reichen, dann können wir sicher raus“
Sie konnte nichts anderes, als ihm vertrauen. Wenn sie nur eine Möglichkeit hatte hier heraus zu kommen, dann war es in just diesen Moment nur der Typ der vor ihr Stand. Auch wenn sie sich bei diesen Wachleuten vorstellen konnte, dass es nicht ganz so einfach sein würde hier heraus zu spazieren, aber ob sie nun nieder geschossen wird, weil sie fliehen wollte und einfach schlicht weg zu Tode geschraubt oder gehungert wäre, wurde auf das gleiche hinaus kommen. Außerdem hoffte sie, dass es kein Test war, ein Test wie sie reagieren würde, wenn sowas gesagt wurde.
Dennoch war es ihr fast egal, die Hoffnung hier raus zu kommen, war gerade einfach nur zu hoch, als das irgendwas sie nun erschüttern konnte. Sie wollte all das nicht mehr über sich ergehen lassen, sie hatte nicht mehr ihren eigenen Arm und  nun eine mechanische Technik dran kleben. Das beruhigte sie nicht wirklich
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Ferox am Mi Nov 27, 2013 11:10 pm

Er sah sie an und merkte sofort das sie keinerlei Ahnung hatte wo sie sich befand. Allerhand Dinge fielen ihm dafür ein was sie mit ihr hier noch angestellt haben könnten, und was für eine Gefahr sie selbst darstellen konnte. Er wusste nicht ob er ihr vertrauen konnte, oder ob sie wirklich so Ahnungslos war wie sie sich ausgab. Vorsichtig griff er nach dem Kittel und schaute sich noch einmal um, um sicher zu gehen das ihn nichts anfallen würde.
"Wer das war? Wachleute vom Konzern! Meinen Freund haben sie umgenietet. Und uns werden sie auch erledigen wenn sie uns sehen!"
sagte er und warf ihr das weiße Ding zu.
"Kannst du gehen? Normal sehen?"
fragte er und musterte sie als sie den Kittel angelegt hatte. Vielleicht hatte sie einen Sensor in sich, den sie zurückverfolgen könnten. Oder wurde sie gar absichtlich hier gelassen damit er sie fand und mitnahm. Nein, so weit konnte selbst der Konzern nicht vorrausplanen ging ihm sofort mit durch den Kopf. Er seufzte und kam näher zu ihr um in ihr Auge zu schauen das anders, unnatürlich war.
"Doof wenn ich ich zu viele Fragen stelle, aber siehst du damit etwas? Oder zeichnet es etwas auf? Oder siehst du etwas anderes damit?"
fragte er sie und hörte dann wie etwas hinter ihnen umfiel. Sofort zuckte er zusammen und ging in die Hocke und horchte.
"Runter!"
zischte er und zog an ihrem Kittel und legte einen Arm um sie damit sie unten blieb und sich nicht bewegte.
"Schwanz einziehen und nicht bewegen!"
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Nio am Sa Feb 08, 2014 10:56 am

Sie fing den Kittel und zog ihn sich langsam an, behielt ihn aber im Auge. Zwar war er ein klein wenig zu lang, aber sie konnte ja die Ärmel umkrempeln was sie auch gleich tat. Nun konnte sie ihre Hände zumindest frei bewegen. Scheinbar traute er ihr auch nur soweit wie er sie werfen konnte. Dennoch lag all ihre Hoffnung in ihn. Egal wer er war. Vielleicht konnte er sie wirklich hier rausholen und das lebend. Sie wollte gar nicht darüber nachdenken, dass sie einen Wildfremden alles was sie hatte ihm in die Hand legte, sogar ihr Leben. Kurz zuckten ihre Ohren, als er das mit seinem Freund erzählte. Nein. Er würde sicher nicht zu den Leuten gehören, einen tot denkt sich niemand einfach so aus. Zumindest konnte sie es sich nicht vorstellen. Außerdem sah er nicht so aus, als wenn er sie anlog. Sie hatte Personenkenntnisse und er gehörte zu denen, wo sie wirklich davon ausging, dass er nichts böses von ihr wollte und es tat ihr leid, was mit seinem Freund passierte. Gerade wollte sie was sagen, als sie leicht zusammen zuckte, als er direkt vor ihr war. Sie wusste für einen Moment nicht was es sollte, aber das würde er sicher gleich sagen und noch ehe sie den Gedanken zu ende denken konnte, fragte er sie auch schon.
„Was?“
fragte sie perplex und verstand erst nicht, bis ihr wieder der grüne Kreis angezeigt wurde, diesmal nur viel kürzer, als registrierte sie schon, das es die selbe Person war. Dann schüttelte sie den Kopf etwas, blickte ihn aber weiter in die Augen. Augen die zwar Skepsis ausdrückten aber dennoch wärme. Wärme an die sie sich wirklich klammern musste. Sie hatte keinen Grund ihn anzulügen oder ihm etwas vorzumachen.
„Nein, glaub nicht, zumindest nicht, das ich wüsste
meinte sie dann fest und überlegte, ob sie ihm gleich sagen sollte, was sie gesehen hatte, als sie ihn das erste mal anblickte und auch eben. Als wenn ihr inneres ihr verdeutlichen wollte, das sie ihm vertrauen konnte. Nickte dann aber, als Zeichen, dass sie sehen konnte.
Den Gurt zog sie enger um ihre Hüften, damit der Stoff halten konnte, ohne gleich wieder aufzuklaffen. In ihrer Brusttasche war ein Ausweis. Langsam nahm sie ihn in die Hand und besah ihn sich. Es war eine Weiße Schäferhündin mit blauen Augen. Nun sah sie langsam hinauf und Spiegelte sich in einen der Monitore. Ihr fiel auch das Auge auf, ignorierte es aber fürs erste, da es sie erschreckte nicht in zwei von ihren Roten zu sehen. Hm ihr Plan könnte wohl doch nicht aufgehen. Sonst hätte sie ihn einfach raus geführt und sich als die weiße Schäferhündin ausgegeben. Etwas senkten sich ihre Ohren als sie vor Schreck sofort zusammen zuckte und von den Unbekannten gepackt wurde. Und neben ihn war. Instinktiv hielt sie die Luft an für einen Moment, hatte aber die Karte vor Schreck fallen lassen, welche nun auf der Liege lag. Unbewusst drückte sie sich näher an ihn. Einfach weil sie Angst hatte, das sie entdeckt werden könnte. Das wollte sie nicht. Sie waren so nah dran.
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Re: Unerwartete Wendung

Beitrag von Ferox am Sa Jul 12, 2014 5:09 am

Ruhig lag er mit ihr versteckt hinter der liege und versuchte durch die Hydraulik etwas am anderen Ende zu erkennen. Ein Lichtkegel schweifte durch die Düsternis, gefolgt von einem weiteren und Schritten die von schweren Stiefeln stammten. Er konnte auch das Klicken eines Gurtes hören der zu einer Waffe gehörte. Er zeigte die Zähne mit einem angestrengtem Blick, doch es war nicht leicht zu erkennen wo genau und wie viele es schlussendlich waren.
„Kannst du was erkennen?“
Fragte er sie unbewusst und schaute kurz zu ihr runter. Erst jetzt bemerkte er wie sie sich an ihn geklammert hatte vor Angst. Er merkte auch das Gewicht des Arms und sah das ihr fremdes Auge ein schwaches Licht ausstrahlte, das aber genug war um sie verraten zu können.
„Vorsicht.“
Sagte er ruhig und legte seine Hand über ihr Auge damit sie nicht verraten wurden.
„Hast du was?“
Hörten sie beide eine der Stimmen sagen wobei das Licht über sie hinweg schwenkte.
„Nein, nicht. Doch halt, hier!“
Sagte einer und kam zu ihnen näher. Dex konnte ihn berühren wenn er wollte, so nah stand der Wachmann auf der anderen Seite der Trage. Zum Glück war die Hyrdaulik sperrig genug das sie nicht gleich entdeckt wurden.
Er schien etwas auf der Liege in die Hand zu nehmen und dann gleich wieder fallen zu lassen.
„Ist nichts. Madam hat mal wieder ihren Ausweis dagelassen.“
„Sicher? Nehm ihn lieber mit!“
Hörten sie die beiden sprechen. Schritte entfernten sich langsam wieder und dann schloss sich die Tür hinter den beiden Wachmännern. Erleichtert atmete Dex aus und pustet dabei zwischen ihre Ohren über ihren Kopf in den Nacken und öffnete wieder seine Augen.
„Komm, raus hier. Hab keine Lust mehr!“ sagte er ruhig und half ihr auf die Beine, ließ sie aber unbewusst nicht los für den Moment als er sich wieder umblickte.
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